28 March 2026, 14:15

Landshut testet am Donnerstag bayernweiten Katastrophenalarm mit Sirenen und Handy-Warnungen

Hellgelbes Warnschild an einer dunklen Wand mit der Aufschrift "Hinweis: Schutzbrille erforderlich jenseits dieses Punkts" mit zwei anderen ähnlichen Schilden.

Landshut testet am Donnerstag bayernweiten Katastrophenalarm mit Sirenen und Handy-Warnungen

Landshut beteiligt sich am bayernweiten Warnmeldungstest am kommenden Donnerstag

Am Donnerstag nimmt Landshut am landesweiten Probealarm in Bayern teil. Die Übung beginnt um 11 Uhr, wobei in der Stadt 17 Sirenen heulen werden. Erstmals erhalten die Bürgerinnen und Bürger Warnmeldungen auch direkt auf ihre Mobiltelefone – und zwar über das Cell-Broadcast-System.

Der Test ist eine abgestimmte Aktion, an der Landkreise, Städte und Gemeinden in ganz Bayern beteiligt sind. Neben Landshut nehmen über 380 Kommunen teil, darunter große Regionen wie München, Starnberg, Eichstätt und Würzburg. Die Stadt wird im Rahmen der Übung auch eine eigene Warnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) auslösen.

Das Bayerische Melde- und Lagezentrum (BayMLZ) löst während der Übung eine bayernweite MoWaS-Warnung aus. Neu in diesem Jahr: Eine Entwarnung wird ebenfalls per Cell Broadcast verschickt. Das System übermittelt die Warnungen direkt auf kompatible Mobilgeräte und erreicht so mehr Menschen als herkömmliche Sirenen.

Oberbayern verzeichnet mit über 200 beteiligten Gemeinden die höchste Teilnahmequote, darunter die Landkreise Starnberg, Eichstätt und Miesbach. Unterfranken folgt mit rund 180 Kommunen, allein im Landkreis Würzburg sind es über 40.

Ziel des Tests ist es, die Zuverlässigkeit der Warnsysteme in Bayern zu überprüfen. Die Bevölkerung in Landshut und den anderen teilnehmenden Gebieten wird Sirenen hören und Warnmeldungen auf dem Handy erhalten. Die Behörden werden die Ergebnisse auswerten, um künftige Warnverfahren zu optimieren.

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