23 April 2026, 06:17

Landshuts Speedway-Stadion bekommt mit ACL langfristige Perspektive bis 2055

NASCAR-Auto wird von Crewmitgliedern in Helmen mit einem hell erleuchteten Stadion im Hintergrund gewartet.

Landshuts Speedway-Stadion bekommt mit ACL langfristige Perspektive bis 2055

Der Stadtrat von Landshut übergibt das Speedway-Stadion in Ellermühle an den Landshuter Automobil-Club (ACL). Mit einem 30-jährigen Pachtvertrag, der am 1. Januar 2026 in Kraft tritt, ist die langfristige Zukunft der Anlage gesichert. Bürgermeister Alexander Putz begrüßte den Schritt als "wichtigen Meilenstein für den lokalen Motorsport".

Die Übertragung wurde nach Verhandlungen beschlossen, die einen fairen Ausgleich zwischen den Interessen der Stadt und den Plänen des ACL herstellen sollten. Der Club übernimmt die volle Verantwortung für das Stadion, einschließlich Instandhaltung und Sanierungen – gestützt auf die Unterstützung ehrenamtlicher Helfer. Im Gegenzug wird die Anlage gegen einen symbolischen Pachtzins genutzt.

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Die beiden ACL-Vorstandsvorsitzenden Gerald Simbeck und Kerstin Rudolph dankten den Freiwilligen und Sponsoren, die den Deal erst möglich gemacht hätten. Gleichzeitig versprachen sie, den sportlichen Ruf des Stadions zu wahren und mit Veranstaltungen wie dem Speedway-Grand-Prix große Zuschauerzahlen anzuziehen. Klaus Peißinger, Leiter des Fachbereichs 1, lobte die Zusammenarbeit und dankte dem ACL für sein Engagement.

Bürgermeister Putz betonte, die Vereinbarung sei eine "nachhaltige Lösung für den Speedway-Sport in Landshut". Die Stadtverwaltung werde den ACL im Rahmen der verfügbaren Mittel unterstützen, um den Erfolg des Stadions langfristig zu sichern.

Ab Anfang 2026 wird der ACL das Stadion für drei Jahrzehnte bewirtschaften. Der Club plant, große Wettbewerbe auszurichten und die Anlage durch gemeinschaftliches Engagement instand zu halten. Die Einigung garantiert nicht nur die Zukunft des Speedways, sondern entlastet auch den städtischen Haushalt.

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