Leonhard Pfunds erstes Weltcup-Jahr: Rückschläge und ein Blick nach vorn
Ben NetteLeonhard Pfunds erstes Weltcup-Jahr: Rückschläge und ein Blick nach vorn
Leonhard Pfund hat seine erste vollständige Weltcup-Saison im Biathlon abgeschlossen. Für den jungen deutschen Athleten war es ein hartes Jahr – sowohl persönlich als auch für die gesamte Nationalmannschaft. Trotz der Herausforderungen bleibt er entschlossen, sich zu verbessern und die Kritiker zu widerlegen, die die Zukunft des deutschen Biathlons infrage stellen.
Die Saison 2025/26 war historisch schwach für Deutschland: In 69 Rennen gab es keinen einzigen Weltcup-Sieg. Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien holte das Team lediglich eine Medaille – Bronze in der Mixed-Staffel – und belegte im Nationenranking der Frauen nur Platz fünf. Pfund selbst verzeichnete jedoch individuelle Erfolge, darunter sein erster Sieg im IBU-Cup und eine Silbermedaille bei den Europameisterschaften.
Der anstrengende Wettkampfkalender mit bis zu drei Rennen pro Woche und ständigen Reisen forderte seinen Tribut. Pfund gab offen zu, in einigen Wettbewerben nicht seine beste Leistung abrufen zu können. Dennoch blickt er optimistisch in die Zukunft und verweist auf das Talent und die Motivation der jungen deutschen Athleten.
Pfund ist sich der Erwartungen für die kommende Saison bewusst. Nach einem fordernden Jahr konzentriert er sich nun auf Erholung und Vorbereitung. Sein Vertrauen in das Potenzial des Programms lässt darauf schließen, dass er an bessere Ergebnisse für den deutschen Biathlon glaubt.
Pfunds erste vollständige Weltcup-Saison fiel in eine schwierige Phase für den deutschen Biathlon. Mit nur einer olympischen Medaille und ohne Weltcup-Siege steht das Team unter Druck, sich zu erholen. Sein Fokus liegt nun auf Regeneration und Training, während er in den kommenden Jahren dazu beitragen will, Deutschlands Stellung in dieser Sportart zurückzugewinnen.






