21 April 2026, 16:19

Neues Spritpreismodell in Deutschland: Seit April 2026 zahlen Autofahrer deutlich mehr

Diagramm, das die Treibstoffpreise in den Vereinigten Staaten zeigt, mit einer blauen Linie, die einen Rückgang der Preise anzeigt, und einer grünen Linie, die einen Anstieg der Preise über die Zeit hinweg anzeigt.

Neues Spritpreismodell in Deutschland: Seit April 2026 zahlen Autofahrer deutlich mehr

Deutschland übernimmt österreichisches Spritpreismodell – seit 1. April 2026 zahlen Autofahrer mehr

Seit dem 1. April 2026 gilt in Deutschland das österreichische Modell für Kraftstoffpreise – mit spürbaren Folgen für die Verbraucher: Die Spritkosten an der Zapfsäule sind seither gestiegen. Zudem haben sich die günstigsten Tankzeiten verschoben, da die Preise nun stärker im Tagesverlauf schwanken.

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Nach dem neuen System bleiben die Spritpreise nachts stabil. Ab 10 Uhr morgens sinken sie leicht und liegen etwa zwei Cent unter dem Tagesdurchschnitt. Die beste Zeit zum Tanken ist kurz vor Mittag, wenn die Preise im Schnitt rund 2,7 Cent unter dem Mittelwert liegen.

Um 12 Uhr mittags passen die Mineralölkonzerne die Preise einmalig an – und schlagen dabei einen deutlichen Risikoaufschlag auf. Das führt zu einem sprunghaften Anstieg bei Benzin und Diesel. Die Folge: Super E10 kostet im Schnitt neun Cent mehr pro Liter, Diesel sogar 10,5 Cent.

Eine Analyse des ADAC bestätigt den Trend: Das grundsätzliche Preisniveau ist seit der Umstellung deutlich gestiegen. Gleichzeitig haben sich die Zeitfenster für günstigeres Tanken verkürzt – Autofahrer haben also weniger Gelegenheiten, zu sparen.

Fazit: Teurer Sprit durch österreichisches Modell Die Übernahme des österreichischen Systems hat den Sprit in Deutschland verteuert. Die Preise schnellen mittags in die Höhe, und die Phasen mit günstigeren Tarifen sind kürzer geworden. Wer nicht die höheren Kosten tragen will, muss seine Tankgewohnheiten anpassen.

Quelle