05 May 2026, 10:15

Peaches rockt mit provokanter Kunst und queerer Selbstbestimmung das Donaufestival

Eine Frau in einem weißen Hemd steht entschlossen vor einer Wand und hält ein Schild hoch, auf dem in fetter schwarzer Schrift 'LGBTQ+ Lives Matter' steht.

Peaches rockt mit provokanter Kunst und queerer Selbstbestimmung das Donaufestival

Peaches feiert seit 26 Jahren mit mutigen LGBTQ+-Hymnen weibliche Körper und Sexualität. Ihr neues Album No Lube So Rude sprengt weiterhin Grenzen – mit Tracks wie Fuck Your Face oder Hanging Titties. Mit ihren provokanten Texten sendet sie eine klare Botschaft: „Geht dich nichts an. Das ist mein Körper, meine Entscheidung, meine Titten.“

Ihr kompromissloser Stil war beim Donaufestival in Krems in voller Pracht zu erleben. Während des Auftritts klebte sie sich einen Schamhaar-Toupet über die Brustwarzen – eine Mischung aus Schockeffekt und ihrer typischen Selbstsicherheit. Irgendwann explodierte sogar ein nicht näher zu bestimmendes Körperteil auf die Bühne und steigerte das Spektakel.

Ein mittlerer Mann im Publikum wirkte anfangs irritiert. Doch je länger der Auftritt dauerte, desto mehr wandelte sich sein Blick von Verwirrung zu Faszination. Am Ende nickte er im Takt der Musik – ganz in den Bann gezogen.

Ihr Durchbruch gelang Peaches 2000 mit Fuck the Pain Away. Seither hat sie sich als postmenopausale Queer-Ikone etabliert, die Themen wie Sex und Selbstbestimmung ohne Scheu angeht. Ihre Texte bleiben roh, direkt und unzensiert – und finden Anklang bei allen, die ihren rebellischen Geist teilen.

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Ihr Auftritt in Krems unterstrich erneut ihren Ruf als provokative Kraft der Popkultur. Mit einer Mischung aus Theater und schonungslosen Texten stellt sie Normen infrage. Fans wie Neulinge verlassen ihre Shows mit einer klaren Erkenntnis: Ihre Kunst handelt von Eigenständigkeit, Freiheit und Widerstand.

Quelle