27 April 2026, 00:20

Piratenpartei kämpft 2017 um Rückkehr in den Bundestag mit digitalen Freiheiten

Deutsches Propagandaplakat für die Nazi-Partei mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

Piratenpartei kämpft 2017 um Rückkehr in den Bundestag mit digitalen Freiheiten

Die Piratenpartei Deutschland strebt bei der Bundestagswahl 2017 die Rückkehr ins Parlament an. Mit einem Programm, das digitale Freiheiten, soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt, setzt sich die Partei für strengeren Datenschutz und Netzneutralität ein. Der bayerische Landesverband hat nun seine Kandidatinnen und Kandidaten festgezürckt – angeführt wird die Liste vom freiberuflichen Softwareentwickler Stefan Körner.

Die vor über einem Jahrzehnt gegründete Piratenpartei hat die deutsche Politik nachhaltig geprägt. Bei der Bundestagswahl 2009 erreichte sie 2 Prozent der Stimmen, 2013 waren es leicht gestiegene 2,2 Prozent. Seitdem ist die Mitgliederzahl jedoch gesunken und lag im vergangenen Jahr unter 15.000.

Zu den zentralen Forderungen der Partei zählen ein bedingungsloses Grundeinkommen, ein Kinderwohl-Geld sowie kostenfreie Bildung. Im Fokus stehen weiterhin digitale Rechte, etwa durch stärkere Datenschutzbestimmungen und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.

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In Bayern führt Stefan Körner die Landesliste als Spitzenkandidat an. Auf Platz zwei folgt der Verleger und Wirtschaftsgeograf Dr. Olaf Konstantin Krueger, der zudem als Direktkandidat im Wahlkreis Rosenheim (Wahlkreis 222) antritt.

Der bayerische Landesverband der Piratenpartei ist nun startbereit für die Wahl 2017. Mit den Schwerpunkten digitale Freiheiten, Sozialpolitik und Nachhaltigkeit will die Partei nach Jahren sinkender Zustimmung wieder den Einzug ins Parlament schaffen.

Quelle