Regensburg und Aberdeen feiern 2025 70 Jahre lebendige Städtepartnerschaft
Elwira SpeerRegensburg und Aberdeen feiern 2025 70 Jahre lebendige Städtepartnerschaft
Regensburg und Aberdeen feiern 2025 sieben Jahrzehnte Städtepartnerschaft
Die beiden seit 1955 durch eine Partnerschaft verbundenen Städte Regensburg und Aberdeen blicken 2025 auf 70 Jahre enge Beziehungen in den Bereichen Kultur, Bildung und Sport zurück. Anlässlich des Jubiläums wird im kommenden Juni eine offizielle Delegation aus Aberdeen nach Regensburg reisen, um den Meilenstein gemeinsam zu begehen.
Die Verbindung zwischen der deutschen und der schottischen Stadt wurde 1955 offiziell besiegelt. Im Laufe der Jahre haben sich die Austauschprogramme in Bildung, Sport und Kultur stetig erweitert. Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit zwischen dem Regensburger Ruderverein von 1890 und der Aberdeen Schools' Rowing Association.
Ein sichtbares Zeichen der Freundschaft ist der Aberdeen-Park in Regensburg, der 1985 zu Ehren der langjährigen Partnerschaft eingeweiht wurde. Auch kulturell gibt es lebendige Verbindungen: Das RE.LIGHT Internationale Lichtkunstfestival in Regensburg ließ sich etwa vom SPECTRA – Aberdeens Festival des Lichts inspirieren. Die nächste Ausgabe von RE.LIGHT ist für 2026 geplant.
Doch die Partnerschaft beschränkt sich nicht auf Kultur – sie umfasst auch historische und wirtschaftliche Kooperationen. So besteht eine enge Verbindung zwischen dem Kultur- und Geschichtsverein Regensburg-Kumpfmühl und der Town & County Historical Society in Aberdeen. Jüngst wurden zudem neue wirtschaftliche Kontakte im Bereich der Wasserstofftechnologie geknüpft.
Schulprojekte, Sportereignisse und kulturelle Veranstaltungen festigen die Bindung zwischen den Städten weiter. Beim 70-jährigen Jubiläum im Juni 2025, wenn die offizielle Delegation aus Aberdeen am 13. Juni in Regensburg eintreffen wird, stehen diese vielfältigen Verbindungen im Mittelpunkt.
Der Besuch 2025 wird die gemeinsame Geschichte der Städte würdigen und gleichzeitig zukünftige Projekte vorantreiben. Die wirtschaftlichen, kulturellen und bildungspolitischen Austauschprogramme bleiben lebendig – mit laufenden Initiativen in Technologie und Kunst. Die Partnerschaft, die nunmehr ihr siebtes Jahrzehnt feiert, zeigt keine Anzeichen von Nachlassen.






