Sechs Landshuter Krankenhäuser fusionieren bis 2026 zu einem Großversorger
Birgitta SchulzSechs Landshuter Krankenhäuser fusionieren bis 2026 zu einem Großversorger
Sechs Krankenhäuser in der Region Landshut fusionieren bis 2026 zu einem gemeinsamen Gesundheitsversorger
Der Stadtrat und der Kreistag Landshut haben den Plan einstimmig gebilligt: Bis 2026 sollen sechs Krankenhäuser in der Region zu einem einzigen kommunalen Gesundheitsunternehmen zusammengeführt werden. Unter dem Dach der neuen Organisation werden dann fast 5.000 Beschäftigte vereint.
Zu dem fusionierten Verbund gehören das Klinikum Landshut, die LAKUMED-Kliniken, das Kinderkrankenhaus St. Marien, die Kreiskrankenhäuser in Landshut-Achdorf und Vilsbiburg, die Schlossklinik Rottenburg sowie das Hospiz Vilsbiburg. Laut Behörden soll die Zusammenlegung die bisherigen Versorgungsstandards sichern und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Arbeitsplatzsicherheit stärken.
Ein gemeinsamer Betriebsratsbeschluss regelt den fairen Übergang für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Künftig sollen sie in interdisziplinären Teams arbeiten, um die Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen zu intensivieren.
Das medizinische Konzept für die Fusion wurde von der Münchner Beratungsfirma Inspiring Health erarbeitet. Die Umsetzung beginnt am 1. Januar 2026 und wird schrittweise an allen Standorten eingeführt. Ziel ist es, ein leistungsfähiges Kliniknetz aufzubauen, das eine hochwertige, wohnortnahe medizinische Versorgung in Westniederbayern garantiert.
Sowohl die Stadt Landshut als auch der umliegende Landkreis treten als gemeinsame Träger des neuen Versorgers auf. Die Fusion tritt zum 1. Januar 2026 in Kraft, wobei das medizinische Konzept stufenweise eingeführt wird. Das einheitliche System soll den Zugang zu Gesundheitsleistungen erhalten und ausbauen – bei gleichzeitiger Sicherung der Arbeitsplätze. Von Beginn an werden fast 5.000 Beschäftigte unter der neuen Struktur arbeiten.






