Skitourengeher überlebt 25-Meter-Sturz in Erdfallloch in Österreich
Ein 66-jähriger Skitourengeher aus Bayern hat einen spektakulären 25-Meter-Sturz in ein Erdfallloch in Österreich überlebt. Der Unfall ereignete sich während einer Tour im Gebiet von Leogang im Salzburger Land – trotz des heftigen Sturzes zog sich der Mann lediglich eine Schulterverletzung zu.
Der Skifahrer war abseits der gesicherten Pisten unterwegs, als der Boden unter ihm plötzlich nachgab. Er stürzte in das etwa 25 Meter tiefe Loch. Rettungskräfte wurden alarmiert und rückten umgehend an.
Mit einem Seilzugsystem gelang es den Rettern, den Mann vorsichtig aus der Tiefe zu bergen. Aufgrund der großen Fallhöhe und des instabilen Geländes erforderte der Einsatz präzise Abstimmung. Erstaunlicherweise erlitt der Skifahrer neben der Schulterverletzung keine weiteren Schäden.
Erdfälle in alpinen Regionen sind zwar nicht selten, werden jedoch kaum zentral erfasst. Lokale Behörden und Medien berichten zwar über solche Vorfälle, doch für die vergangenen fünf Jahre gibt es in Österreich keine umfassende Statistik.
Der Verunglückte wurde erfolgreich gerettet und medizinisch wegen seiner Schulter versorgt. Die Behörden gaben keine weiteren Details zur genauen Ursache des Erdfalls oder zu möglichen Restrisiken in der Umgebung bekannt. Der Vorfall unterstreicht die unberechenbaren Gefahren des Freeridens und Skitourengehens im Hochgebirge.






