26 March 2026, 10:13

Telekom-Chef Diehl setzt auf Glasfaser – und wehrt Kritik der Konkurrenten ab

Nahaufnahme eines Faseroptikkabels mit blauen und weißen Lichtern auf einem schwarzen Hintergrund.

Telekom-Chef Diehl setzt auf Glasfaser – und wehrt Kritik der Konkurrenten ab

Deutsche Telekom treibt Glasfaserausbau voran – und will ganz Deutschland erschließen

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Rodrigo Diehl, der neue Chef von Telekom Deutschland, hat die Strategie des Konzerns für den flächendeckenden Glasfaserausbau skizziert – und dabei Kritik von Wettbewerbern zurückgewiesen. Kooperationen mit Mitbewerbern komme nur infrage, wenn sie dem eigenen Wachstum von Telekom diene, betonte er.

Dass die Zukunft der Glasfaser gehöre, stehe für Diehl außer Frage. Gleichzeitig lehnte er Forderungen ab, Kunden zwangsweise von älteren Technologien wie DSL abzukehren. Kabelinternet habe auf Dauer keine Perspektive, begründete er dies mit Latenzproblemen und unzureichender Leistung in automatisierten Systemen. Kritiker werfen der Telekom hingegen vor, bestehende Glasfasernetze überzubauen und so den Wettbewerb zu erschweren.

Mittlerweile entsteht jedes dritte neue Glasfaseranschluss-Projekt (FTTH) in Partnerschaft mit anderen Anbietern. Diehl machte jedoch klar: Jede Zusammenarbeit müsse die führende Rolle der Telekom als Netzbetreiber anerkennen. Aktuell baut das Unternehmen jährlich 2,5 Millionen Glasfaseranschlüsse aus – bis 2030 sollen es 25 Millionen sein.

Auch zur Rolle der Telekom im Branchenverband Buglas, dem deutschen Glasfaserverband, nahm Diehl Stellung. Seit 13 Monaten ist das Unternehmen Mitglied, doch Konkurrenten kritisieren seinen Einfluss auf Entscheidungsprozesse der gesamten Branche.

Bis Anfang 2026 will die Telekom 12,7 Millionen Glasfaseranschlüsse anbieten, davon sollen bereits 1,9 Millionen bis zum dritten Quartal 2025 aktiv sein. Bundesweit hatten Mitte 2025 etwa ein Drittel aller Privathaushalte Zugang zu FTTH. Während der Ausbau weiter voranschreitet, bleiben die genauen Versorgungszahlen für 2023 jedoch unklar.

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