Vier tote Greifvögel an Inn-Brücke entdeckt – Ermittler vermuten Giftanschlag
Dörthe KrauseTote Greifvögel am Inn-Brücke - Polizei ermittelt - Vier tote Greifvögel an Inn-Brücke entdeckt – Ermittler vermuten Giftanschlag
Vier tote Greifvögel auf Brücke über den Inn in Neuhaus am Inn entdeckt
Behörden ermitteln nun wegen eines möglichen Zusammenhangs mit einer Serie ähnlicher Vorfälle im nahegelegenen Simbach, wo im Frühsommer bereits 17 geschützte Greifvögel tot aufgefunden worden waren.
Die jüngste Entdeckung folgt einem früheren Vorfall im Juni, als in Simbach bei Landau 17 tote Greifvögel entdeckt wurden. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus, da Untersuchungen darauf hindeuten, dass die Tiere mit Carbofuran – einem verbotenen Pestizid – vergiftet worden sein könnten.
Ein 64-jähriger Mann aus dem Landkreis Rottal-Inn gilt als Hauptverdächtiger im Fall Simbach. Die Todesursache der vier Vögel in Neuhaus am Inn ist noch ungeklärt, doch die Ermittler behandeln die Fälle als miteinander verbunden.
Alle Greifvögel in Deutschland stehen unter strengem Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes. Ihre vorsätzliche Tötung stellt eine Straftat dar und kann mit Haftstrafen von bis zu fünf Jahren oder hohen Geldbußen geahndet werden. Die Polizei prüft nun mögliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in beiden Fällen.
Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden die Todesursache der jüngsten Opfer klären. Sollte sich eine Vergiftung bestätigen, drohen dem Verdächtigen schwere rechtliche Konsequenzen nach den Artenschutzbestimmungen. Die Fälle werfen ein Licht auf die anhaltenden Bedrohungen für geschützte Tierarten in der Region.






