Wanderausstellung ehrt Gabi Schwarz – eine Schule erinnert an ihr tragisches Schicksal
Birgitta SchulzWanderausstellung ehrt Gabi Schwarz – eine Schule erinnert an ihr tragisches Schicksal
Wanderausstellung über das Leben von Gabriele "Gabi" Schwarz in Marktoberdorf eröffnet
An einer Mittelschule in Marktoberdorf ist eine Wanderausstellung über das Leben von Gabriele "Gabi" Schwarz eröffnet worden. Die Schule, die heute ihren Namen trägt, war einst der Ort, an dem ihr der Zugang zu Bildung verwehrt wurde. Schulleiter Stefan Schweidler initiierte die Ausstellung, um ihre Geschichte Schülern und Besuchern näherzubringen.
Gabriele Schwarz wurde 1937 in Marktoberdorf geboren. Als Kind durfte sie nie eine Schule besuchen. 1943, mit nur sechs Jahren, wurde sie in Auschwitz ermordet.
Offiziell trägt die Einrichtung seit August 2024 den Namen Gabi-Schwarz-Mittelschule. Die Ausstellung widmet sich ihrem Leben und thematisiert das Unrecht, das ihr widerfuhr. Sie soll Schülern, Lehrkräften und Gästen vermitteln, warum die Schule heute ihren Namen trägt.
Gezeigt wird die Ausstellung ausgerechnet an dem Ort, an dem Gabriele einst abgewiesen wurde. Schulleiter Stefan Schweidler hofft, dass die Wanderausstellung ihr Andenken für kommende Generationen bewahrt.
Die Ausstellung erzählt Gabriele Schwarz' Geschichte in der Stadt, in der sie aufwuchs. Sie erinnert an ihr Leben und die Bildung, die ihr verweigert wurde. Mit der Namensgebung ehrt die Schule sie auf Dauer als Mahnmal.






