17 March 2026, 16:18

WM 2026: Deutsche Nationalmannschaft soll politische Gesten vermeiden – doch warum?

Eine Gruppe von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit einem Ball in der Mitte der Aktion.

Söder rät DFB-Team: 'So wenig Politik wie möglich' - WM 2026: Deutsche Nationalmannschaft soll politische Gesten vermeiden – doch warum?

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 findet in drei Ländern statt: den USA, Mexiko und Kanada. Mit 16 Spielorten von Los Angeles bis Toronto verspricht das Turnier eine große Bühne für den Fußball. Doch noch vor dem Anpfiff sind in Deutschland bereits politische Spannungen spürbar.

Deutsche Beamte fordern die Nationalmannschaft auf, sich von Kontroversen fernzuhalten – wie sie vier Jahre zuvor in Katar zu beobachten waren.

Bei der WM 2022 in Katar sorgte die deutsche Elf mit politischen Gesten für Schlagzeilen. Mannschaftskapitän Manuel Neuer trug eine Regenbogen-Binde als Zeichen für LGBTQ+-Rechte. Zudem hielten sich die Spieler vor dem Spiel gegen Japan demonstrativ die Hände vor den Mund – ein Protest gegen das FIFA-Verbot für Kapitänsbinden mit politischen Botschaften.

Diese Aktionen fielen in eine Zeit, in der die deutsche Mannschaft bereits in der Vorrunde ausschied. Das Turnier selbst stand im Schatten von Debatten über Menschenrechte und Meinungsfreiheit.

Nun, mit der WM 2026 vor der Tür, hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder einen anderen Kurs gefordert. Er riet der Nationalmannschaft, auf politische Statements zu verzichten und sich stattdessen auf den Sport zu konzentrieren. Söder hofft, dass die Spieler Leistung vor Protest priorisieren, um Ablenkungen während des Wettbewerbs zu vermeiden.

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Das kommende Turnier wird 14 Spielstätten in den USA umfassen, darunter New York und Los Angeles, sowie 15 in Mexiko und weitere in Kanada. Die Organisatoren streben ein reibungsloses Event an, doch die politischen Diskussionen haben bereits begonnen.

Die deutsche WM 2022 endete früh – mit Debatten abseits des Platzes, die viel Aufmerksamkeit auf sich zogen. Für 2026 wünschen sich Verantwortliche, dass sich die Mannschaft auf das Spielgeschehen konzentriert und frühere Kontroversen nicht wiederholt. Das Turnier beginnt im Juni und Juli 2026, mit Spielen, die über ganz Nordamerika verteilt ausgetragen werden.

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