08 May 2026, 22:12

Zoll fahndet nach Goldschmuck: 63 Strafverfahren und 67.000 Euro Nachzahlungen

Goldes Abzeichen mit der Aufschrift "U.S. Customs and Border Protection Officer" auf einem weißen Hintergrund.

Zoll fahndet nach Goldschmuck: 63 Strafverfahren und 67.000 Euro Nachzahlungen

Zollbeamte des Hauptzollamts Augsburg haben gezielte Kontrollen bei Urlaubsrückkehrern durchgeführt. Innerhalb von zwei Wochen lag der Fokus auf der Einfuhr von Goldschmuck – dabei deckten sie zahlreiche Fälle nicht deklarierter Waren auf. Die Überprüfungen führten zu 63 Strafverfahren und der Nacherhebung von über 67.000 Euro an hinterzogenen Abgaben.

Die Kontrollen wurden von der Kontrollgruppe Kempten geleitet, die vor allem Reisende mit Goldschmuck im Gepäck unter die Lupe nahm. In einem Fall hatte ein Passagier aus der Türkei Goldschmuck im Wert von mehr als 26.000 Euro nicht angegeben. Die Ware wurde beschlagnahmt, gegen die Person wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

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Der Großteil der Verfahren betraf den Verdacht auf Steuerhinterziehung und Goldschmuggel. Sieben Fälle standen jedoch im Zusammenhang mit Verstößen gegen das Waffengesetz. Beamte zogen verbotene Gegenstände wie Springmesser und Butterflymesser ein.

Das Hauptzollamt Augsburg hat die Details zu den Kontrollmaßnahmen auf seiner offiziellen Website, www.zoll.de, veröffentlicht.

Bei der Sonderaktion wurden 63 Strafverfahren eingeleitet und rund 67.000 Euro an hinterzogenen Zollgebühren eingezogen. Die Behörden bleiben wachsam, insbesondere bei der Einfuhr hochwertiger Waren wie Goldschmuck, um undeklarierte Sendungen zu verhindern. Weitere Informationen zu Zollbestimmungen sind über die offiziellen Kanäle abrufbar.

Quelle