15 April 2026, 14:18

Zwei Italiener wegen Menschenschmuggels an der deutsch-österreichischen Grenze festgenommen

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" vor einem Gebäude mit Fenstern, umgeben von Gras, einem Metallzaun, Pflanzen, Bäumen und Fahnen auf Stangen unter einem bewölkten Himmel.

Zwei Italiener wegen Menschenschmuggels an der deutsch-österreichischen Grenze festgenommen

Die Bundespolizei hat zwei italienische Männer am Grenzübergang Mittenwald–Scharnitz unter dem Verdacht des Menschenschmuggels festgenommen. Bei der Aktion wurden vier undokumentierte Migranten in ihren Fahrzeugen entdeckt.

Die Beamten hielten die Italiener während einer Routinekontrolle an der deutsch-österreichischen Grenze an. In ihren Autos fanden die Polizisten zwei kolumbianische Frauen und zwei peruanische Männer, von denen keiner über gültige Einreisedokumente verfügte.

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Die beiden kolumbianischen Frauen wurden aufgrund fehlender Papiere umgehend nach Österreich zurückgeschickt. Von den peruanischen Männern wurde der Jüngere ebenfalls zurückgewiesen, während der Ältere zur weiteren Prüfung an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) überwiesen wurde.

Die italienischen Fahrer wurden zwar befragt, durften ihre Fahrt nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen jedoch fortsetzen. Gegen sie wurden jedoch wegen des Verdachts der Schleusung von Ausländern strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

Die Behörden ermitteln nun offiziell in dem Fall. Die beiden Italiener stehen weiterhin unter dem Verdacht, die illegale Einreise nach Deutschland ermöglicht zu haben. Die Fälle der Migranten werden separat von den Ausländerbehörden bearbeitet.

Quelle