"Onkel Mischa" aus Belarus polarisiert mit Brot-Tradition und Hundeverbot
Elwira Speer"Onkel Mischa" aus Belarus polarisiert mit Brot-Tradition und Hundeverbot
Ein traditioneller Bäcker in Belarus sorgt für Gesprächsstoff – und zwar nicht nur wegen seines Brotes, sondern auch wegen seiner strengen Regeln. Bekannt als "Onkel Mischa", verkauft der Händler aus Lahojsk Laibe nach Rezepten, die über 200 Jahre alt sind. Doch seine Weigerung, Hundebesitzer zu bedienen, hat sowohl online als auch vor Ort für Diskussionen gesorgt.
Onkel Mischa führt sein Geschäft mit Unterstützung der Familie. Seine Frau backt das Brot nach alten russischen Methoden, während die Tochter bei den Lieferungen hilft. Er selbst verkauft die Laibe von seinem Auto aus – in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wunderwirkers in Lahojsk sowie auf dem Valerjanava-Markt in Minsk.
Besondere Aufmerksamkeit erregt seine Haltung gegenüber Hundebesitzern. Mehrfach hat er Kunden mit Hunden abgewiesen, darunter eine Familie mit einem kleinen Haustier und einen Mann mit einem Corgi. Die Regel, die er offen durchsetzt, sorgt auf Plattformen wie Threads für Debatten – manche kritisieren seine Position scharf.
Trotz der Kontroverse bleibt sein Brot gefragt. Der Blogger Kakabay stellte Onkel Mischa kürzlich vor und lobte die Qualität des Brotes mit einer hohen Bewertung von 8–9 von 10 Punkten. Die Mischung aus Tradition, familiärem Einsatz und markanten Ansichten hat ihn zu einer bekannten Persönlichkeit in der Region gemacht.
Sein kompromissloser Ansatz hält Kunden dennoch nicht davon ab, seine Produkte zu suchen. Das Brot, das auf jahrhundertealten Rezepten basiert, zieht weiterhin Käufer in Lahojsk und Minsk an. Gleichzeitig hält seine Weigerung, Hundebesitzer zu bedienen, die Diskussionen – und die Kontroverse – am Leben.






