Neuverhandlung im Mordfall Sabine B.: 31 Jahre nach dem Verbrechen
Neuer Prozess für tote Mädchen in Güllegrube Mitte Mai - Neuverhandlung im Mordfall Sabine B.: 31 Jahre nach dem Verbrechen
Neuverhandlung im jahrzehntealten Mordfall der 13-jährigen Sabine B. angeordnet
Im seit Jahrzehnten ungelösten Mordfall der 13-jährigen Sabine B., die Ende 1993 auf einem abgelegenen Reiterhof in Unterfranken getötet wurde, soll es zu einer Neuverhandlung kommen. Der einzige Beschuldigte, heute 47 Jahre alt, muss sich ab dem 18. Mai 2026 vor Gericht verantworten, nachdem sein erstes Urteil angefochten wurde. Die Verhandlung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da der Angeklagte zum Zeitpunkt der Tat noch minderjährig war.
Im Mittelpunkt des Falls steht der Mord an Sabine B., deren Leiche in einer Güllegrube auf dem Hof gefunden wurde. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, das Mädchen sexuell missbraucht und anschließend getötet zu haben, bevor er ihre Überreste versteckte. Zu den forensischen Beweisen zählen DNA-Spuren des Beschuldigten auf der Unterwäsche des Opfers sowie ein Blutspurenfund am Tatort.
Im ersten Prozess war der Angeklagte zu sechs Jahren und sechs Monaten in einer Jugendstrafanstalt verurteilt worden. Die Verteidigung plädierte jedoch auf Freispruch mit der Begründung, die Schuld des Angeklagten sei nicht zweifelsfrei bewiesen worden. Das Landgericht bestätigte zwar die Schwierigkeiten bei der Rekonstruktion des Tathergangs, stützte das Urteil jedoch auf Indizienbeweise.
Die Neuverhandlung findet vor dem Landgericht Würzburg statt, und zwar vor einer neuen Richterbank. Mit 26 Verhandlungsterminen bis Oktober 2026 sollen die Beweise und Argumente aus dem ersten Verfahren erneut geprüft werden. Der Beschuldigte war zwar bereits 1993 in den Fokus der Ermittler geraten, doch erst fast 31 Jahre später – nach Fortschritten in der forensischen Technik – kam es zur Anklageerhebung.
Ursprünglich hatten die Ermittler einen anderen 15-jährigen Verdächtigen im Visier, der später entlastet wurde. Die nicht öffentliche Verhandlung berücksichtigt, dass der Angeklagte zum Zeitpunkt der Tat noch minderjährig war.
Im Rahmen der Neuverhandlung wird geprüft, ob das ursprüngliche Urteil Bestand hat oder aufgehoben werden muss. Die Entscheidung hängt von der Überzeugungskraft der forensischen Beweise und der vorgebrachten juristischen Argumente ab. Ein Abschluss des Verfahrens wird für Ende 2026 erwartet – und damit eine längst überfällige Klärung des Falls.
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